Schweizerischer Verband der Behindertenfahrdienste
Association Suisse des Services de Transport Handicap
Associazione svizzera dei servizi di viaggio disabili

Änderungen in den asa Richtlinien Nr. 14

Eine lange Geschichte konnte abgeschlossen werden. Im Februar 2014 wurde hcs zur Vernehmlassung der asa Richtlinien Nr. 14 eingeladen. In den asa-Richtlinien Nr. 14 sind die technischen Details für behindertengerechte Fahrzeugumbauten beschrieben, welche den Motorfahrzeugkontrollen zur Abnahme dienen. Im Juli 2014 fand ein runder Tisch mit hcs und überraschend vielen Fahrzeugumbauern und Zulieferern von Sicherheitskomponenten für Behindertenfahrzeuge bei der ASTRA statt.Unser Sicherheitsexperte Markus Schneiter vertrat unsere Anliegen mit grossem Nachdruck. Er sorgte dafür, dass beispielweise unsinnige Regelungen wie „nur zertifizierte Rollstühle sollen für den Transport zugelassen werden“, aus den Richtlinien wegzulassen sind. Für hcs besonders störend war, dass in den Richtlinien Rückhaltesysteme mit zusätzlichen Nacken und Rückenstützen für institutionelle Organisationen verpflichtend, aber für private und den öV nicht zwingend notwendig sind.

Trotz mehrfachen Interventionen von hcs wurde von der asa und der Astra beschlossen die Richtlinien per 1. Oktober 2015 in Kraft zu setzen. Bei einem weiteren runden Tisch im März 2016 sah die ASTRA und asa ein, dass sie mit der Verpflichtung von Rückhaltesysteme einen Schritt zu weit gegangen waren. In den Richtlinien sollen die Minimalstandards und nicht die Maximalforderung definiert werden. Die Richtlinien werden dahingehend angepasst, dass Rückhaltesysteme für alle Akteure empfohlen werden, aber nicht mehr verpflichtend sind.

In der Übergangsphase, bis die Richtlinien angepasst sind, werden die MFK’s angehalten Augenmass walten zu lassen.

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